Beitragsentlastung im Alter
Heute etwas mehr zahlen, um im Ruhestand spürbar zu entlasten – wie der BET-Baustein funktioniert und wann er sich lohnt.
Im Ruhestand arbeiten diese Hebel für dich
Der Arbeitgeberanteil fällt weg. Diese vier Hebel greifen trotzdem, auch ohne gesetzliche Rente:
Die Alterungsrückstellung, die du angespart hast, stabilisiert deinen Beitrag.
Den gesetzlichen Zuschlag zahlst du nur bis 60.
Ohne Arbeitseinkommen entfällt dieser Teil des Beitrags.
Sie senkt den Beitrag ab Rentenbeginn um einen festen Betrag.
Dazu, wenn du gesetzlich rentenversichert bist: ein Zuschuss der Rentenversicherung, der halbe allgemeine Beitragssatz auf die Rente, höchstens die Hälfte des PKV-Beitrags.
Profi-Tipp
Was du vorher tun kannst: die Beitragsentlastung früh vereinbaren. Je früher du einsteigst, desto günstiger, und als Angestellter zahlt dein Arbeitgeber bis zur Hälfte mit.
So funktioniert die Beitragsentlastung
Entlastungszeitpunkt (Alter 63 oder 67) und Entlastungssummen sind jederzeit änderbar.
Genau wie beim übrigen Beitrag: Als Sonderausgabe zählt der Basisanteil, nicht der ganze Beitrag.
Bis zu 50 % der Beiträge zahlt der Arbeitgeber – im Rahmen der sozialversicherungsrechtlichen Höchstbeträge.
Pflicht-Zuschlag ≠ freiwilliger BET
- Pflicht für alle PKV-Versicherten von 21 bis 60
- Wirkt ab 65 – dämpft Beiträge allgemein
- Kein individuell zugesagter Betrag
- Freiwillig und frei in der Höhe wählbar
- Liefert einen konkret zugesagten Entlastungsbetrag
- Kommt zusätzlich zum Pflicht-Zuschlag
Beitragsentlastung: Vorteile und Nachteile
- Arbeitgeber beteiligt sich, bis zum Höchstsatz zur Hälfte am Sparbeitrag.
- Steuerlich absetzbar über die Vorsorgeaufwendungen.
- Fester, planbarer Abschlag, lebenslang ab Rentenbeginn.
- Lohnt nur bei Verbleib beim selben Versicherer bis über die Rente hinaus.
- Bei Versichererwechsel bleibt der BET zurück, das Kapital wirkt nicht mit.
Profi-Tipp
Lass dir deinen Beitrag mit und ohne Beitragsentlastung berechnen. Das mache ich kostenlos.
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