Beitragsentlastung · was sie dich netto kostet

Den Beitrag im Alter senken: rechnet sich das?

Ein Beitragsentlastungstarif senkt deinen Beitrag ab Rentenbeginn, lebenslang. Dafür zahlst du heute mehr. Hier siehst du, was dieses Mehr nach Arbeitgeberzuschuss und Steuer übrig lässt, und wie es sich gegen eigenes Sparen schlägt.

Deine Angaben

Ohne Pflegepflichtversicherung. Die zählt beim Zuschuss getrennt.

Meine Zahlen gegenrechnen lassen →
Was es dich netto im Monat kostet
— €
Arbeitgeber: Finanzamt:
Die Gegenrechnung
Du zahlst insgesamt netto ein
Dasselbe Geld selbst angelegt ergäbe
Davon ließe sich die Entlastung zahlen
Der Entlastungstarif zahlt sielebenslang

Vereinfachtes Rechenmodell (Stand 2026). Es rechnet mit deinen Zahlen, es fragt keine Tarife ab. Was ein Versicherer für eine bestimmte Entlastung verlangt, hängt von Alter, Gesundheitsprüfung und Tarif ab und steht in seinem Angebot. Keine Steuerberatung.

Mein Angebot gegenrechnen lassen →
Lieber direkt sprechen? Termin buchen

Warum ich die Frage andersherum stelle

Es gibt Rechner, in die du deine Wunsch-Entlastung eintippst und die dir einen Sparbeitrag ausrechnen. Das kann keine Website wissen. Was ein Entlastungstarif kostet, hängt von deinem Alter, deiner Gesundheitsprüfung und dem konkreten Tarif ab, und es steht im Angebot deines Versicherers. Wer dir diese Zahl auf einer Webseite ausrechnet, hat sie geschätzt und sagt es dir nicht.

Interessant ist ohnehin die andere Richtung: Du hast ein Angebot, dort steht ein Beitrag und eine zugesagte Entlastung. Die Frage ist, was dieser Beitrag dich wirklich kostet und ob er den Verzicht wert ist. Genau das rechnet diese Seite.

Die drei Punkte, die den Ausschlag geben

1. Der Arbeitgeber zahlt mit, aber nur bis zum Deckel

Der Entlastungstarif gehört zur Krankheitskostenvollversicherung, also beteiligt sich der Arbeitgeber daran wie am übrigen Beitrag: mit der Hälfte, gedeckelt auf das, was er in der gesetzlichen Kasse zahlen müsste. Das sind 2026 508,59 € im Monat für die Krankenversicherung.

Der Deckel gilt für Hauptbeitrag und Entlastungstarif zusammen. Wer schon mit dem Hauptbeitrag darüber liegt, bekommt zum Entlastungsbeitrag keinen Cent mehr dazu. Das trifft genau die Gutverdiener mit gehobenem Tarif, denen der Baustein am häufigsten angeboten wird. Der Rechner sagt es dir, sobald es bei dir so ist.

2. Das Finanzamt zahlt mit, aber nur auf deinen Anteil

Beiträge zur Basisabsicherung sind als Sonderausgaben absetzbar, und der Entlastungstarif senkt genau diesen Beitrag. Absetzbar ist allerdings nur, was du selbst trägst. Was der Arbeitgeber zuschießt, ist nicht deine Ausgabe.

3. Er ist an deinen Versicherer gebunden

Das ist der Punkt, an dem die Rechnung kippen kann. Wechselst du später den Versicherer, bleibt der Entlastungstarif zurück. Das eingezahlte Geld wirkt dann nicht mehr für dich. Wer sich nicht sicher ist, ob er dreißig Jahre beim selben Haus bleibt, sollte das gegen eine eigene Rücklage abwägen, die ihm überallhin folgt.

Nicht verwechseln: der gesetzliche Zuschlag

Zwischen 21 und 60 zahlt jeder privat Versicherte ohnehin einen gesetzlichen Zuschlag von 10 %, der ab 65 zurückfließt und die Beiträge allgemein dämpft. Der ist Pflicht, er ist kein zugesagter Betrag, und er hat mit dem freiwilligen Entlastungstarif nichts zu tun. Der Entlastungstarif kommt zusätzlich dazu.

Profi-Tipp

Bring dein Angebot mit. Ich rechne dir Brutto, Netto und den Bruchpunkt durch, und sage dir ehrlich, wenn eine eigene Rücklage in deinem Fall besser passt.

Fragen? Chat starten