Verständlich erklärt
Profi-Tipp
Essenziell: einen Tarif ganz OHNE Sachkostenliste Zahn wählen. Eine solche Liste kann sogar schlechter sein als die GKV – und „%“ gilt immer nur auf die Liste, nie auf die echte Rechnung.
Die Sachkostenliste
Der versteckte Kostentreiber beim Zahnersatz – und warum er über deinen Eigenanteil entscheidet.
So entsteht die Rechnung
Zahnersatz hat zwei Kostenarten
Viele achten nur auf das Honorar – die Sachkosten werden übersehen.
1 · Honorar
Zahnärztliche Leistung (GOZ)
Die Arbeit des Zahnarztes – abgerechnet nach der Gebührenordnung für Zahnärzte.
2 · Sachkosten
Material & Labor
Implantate, Kronen, Inlays, Legierungen, Laborarbeit – oft der größere Posten.
Was sie regelt
Eine Tabelle mit Obergrenzen
Die Sachkostenliste legt fest, bis zu welchem Betrag Material & Labor erstattet werden.
Pro Position ein Höchstbetrag – z. B. für ein Implantat oder eine Krone.
Liegt die echte Rechnung darüber, zahlst du die Differenz selbst.
Wo es teuer wird
Die versteckte Falle
Steht „80 % Sachkostenliste“ im Tarif, bekommst du 80 % der Liste – nicht der Rechnung.
Echte Sachkosten
2.500 €
Listen-Höchstwert
1.500 €
Dein Eigenanteil – trotz „80 %“
über 1.000 €
Vereinfachtes Rechenbeispiel zur Veranschaulichung der Wirkung einer Sachkostenliste.
Der goldene Schnitt
Worauf du achten solltest
Erst fragen, dann unterschreiben
Gibt es eine Sachkostenliste? Und wenn ja – wie nah liegt sie an realen Marktpreisen?
Profi-Tipp
Essenziell: einen Tarif ganz OHNE Sachkostenliste Zahn wählen. Eine solche Liste kann sogar schlechter sein als die GKV – und „%“ gilt immer nur auf die Liste, nie auf die echte Rechnung.
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