Verständlich erklärt
Der Basisschutz ist
Profi-Tipp
In einem guten Einkommensjahr die PKV-Vorauszahlung prüfen: senkt die Steuer, sichert ggf. das Elterngeld – und bringt oft noch Skonto (bis ~4 %) auf den vorausgezahlten Beitrag. Ich rechne es dir durch.
Steuern senken mit Vorauszahlung
Der unterschätzte PKV-Hebel: Beiträge vorauszahlen – und kräftig Steuern sparen.
Die Grundlage
Der Basisschutz ist
voll absetzbar.
Beiträge zur privaten Kranken- und Pflege-Pflichtversicherung sind Vorsorgeaufwendungen (§ 10 Abs. 1 Nr. 3 EStG) – der Basisanteil auf GKV-Niveau, meist rund 80 % eines guten Tarifs. Komfortleistungen (Chefarzt, Einbettzimmer) zählen nicht.
Wichtig: Sind die Basisbeiträge abgesetzt, sind andere Vorsorgeaufwendungen (Haftpflicht, BU, Leben) steuerlich oft schon ausgeschöpft – genau hier setzt der Hebel an.
Der Hebel · § 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 5 EStG
Bis zu 3 Jahresbeiträge im Voraus.
Vorauszahlung
3×
Jahresbeitrag – voll im Zahljahr absetzbar.
Was das grob bringt · exemplarisch
Je höher die Steuerlast, desto mehr.
~18.000 €
Vorauszahlung (3 Jahre)
× 42 %
Exemplarisch. Ideal in starken Einkommensjahren, bei Selbstständigen – und beim Elterngeld gleich zweifach: Sie kann den Anspruch sichern (zvE unter 175.000 €, § 1 Abs. 8 BEEG) und dämpft die Steuernachzahlung im Elterngeldjahr, weil Elterngeld über den Progressionsvorbehalt den Steuersatz auf das übrige Einkommen hebt (§ 32b EStG). Die Höhe des Elterngeldes selbst ändert sie nicht (pauschalierte Abzüge, § 2e BEEG).
Worauf es ankommt
Ein Hebel für die starken Jahre.
Die Vorauszahlung lohnt vor allem, wenn deine Steuerlast in diesem Jahr hoch ist. Wirken tut sie in dem Jahr, in dem du bezahlst (§ 11 EStG) – gleich an welchem Tag. Kein Dauerläufer, sondern ein gezielter Schachzug.
Profi-Tipp
In einem guten Einkommensjahr die PKV-Vorauszahlung prüfen: senkt die Steuer, sichert ggf. das Elterngeld – und bringt oft noch Skonto (bis ~4 %) auf den vorausgezahlten Beitrag. Ich rechne es dir durch.
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