Erst die Zusage, dann die Therapie
Die meisten Tarife verlangen, dass die Erstattung vor Beginn zugesagt wird. Wer erst anfängt und danach einreicht, riskiert, auf den Kosten sitzen zu bleiben, selbst wenn die Behandlung medizinisch notwendig war.
Üblich ist eine Staffelung: eine Anzahl Sitzungen ohne besonderes Verfahren, danach eine Verlängerung auf Antrag, oft mit Bericht des Therapeuten. Die Zahlen unterscheiden sich je Tarif erheblich.
Vor dem AbschlussDer häufigste Grund für Zuschlag oder Ablehnung
Bei der Gesundheitsprüfung wird nach ambulanten Behandlungen der letzten Jahre gefragt, und Psychotherapie fällt darunter. Sie wiegt schwerer als die meisten körperlichen Diagnosen, weil die Versicherer das Rückfallrisiko schwer einschätzen können.
Verschweigen ist keine Lösung: Die Anzeigepflicht gilt, und ein verschwiegener Umstand kann den Schutz Jahre später kosten. Der Weg ist die anonyme Risikovoranfrage, bevor irgendwo ein Antrag steht.
Ehrlich eingeordnetWo die PKV besser ist, und wo nicht
Besser: Du brauchst keine Kassenzulassung deines Therapeuten und findest deshalb oft schneller einen Platz. Das ist in Regionen mit langen Wartezeiten ein spürbarer Vorteil.
Nicht besser: Die Begrenzung der Sitzungen ist in der PKV die Regel, in der gesetzlichen Kasse gibt es dafür ein Bewilligungsverfahren mit höheren Kontingenten. Wer eine lange Therapie erwartet, sollte diesen Punkt sehr genau lesen.
Was dein Tarif vorsieht, steht in deinen Tarifbedingungen unter Psychotherapie. Zur Anzeigepflicht: §§ 19 ff. VVG. Unverbindliche Information, keine Rechtsberatung.
Wenn eine Therapie in deiner Vorgeschichte steht, geh nie direkt in den Antrag. Eine anonyme Risikovoranfrage klärt vorher, wie die Gesellschaften damit umgehen, ohne dass eine Ablehnung aktenkundig wird.
Wie steht es um deine Vorgeschichte?
Wenn eine Therapie zurückliegt, sehe ich mir an, wie die Gesellschaften damit umgehen, und stelle die Voranfrage anonym. Kostenlos und unverbindlich.
Unverbindliche Information, keine Rechts- oder Steuerberatung.