Wie der Selbstbehalt funktioniert – und warum „weniger“ oft das bessere Geschäft ist.
Die Grundlage
Dein Anteil, dann zahlt die PKV
Den vereinbarten Betrag trägst du pro Jahr selbst – dafür sinkt der Monatsbeitrag.
Der Steuer-Effekt
Was das Finanzamt anerkennt
PKV-Beiträge sind Vorsorgeaufwendungen – steuerlich absetzbar.
Rechtsgrundlagen: § 10 Abs. 1 Nr. 3 EStG (Beiträge als Vorsorgeaufwendungen) · § 33 EStG mit § 33 Abs. 3 EStG (außergewöhnliche Belastung erst über der zumutbaren Belastung von 1–7 % des Gesamtbetrags der Einkünfte). Allgemeine Information, keine Steuerberatung.
Der goldene Schnitt
Der niedrigste Beitrag kann dich am Ende mehr kosten
Ein hoher Selbstbehalt senkt den Beitrag. Aber alles, was an der Beitragshöhe hängt, schrumpft mit.
+
Mehr AG-Zuschuss
Höherer Beitrag → höherer Arbeitgeberanteil (bis zum Höchstzuschuss).
+
Mehr absetzbar
Höherer Beitrag = höhere Vorsorgeaufwendungen.
+
Mehr Rückstellung
Mehr Beitrag fließt in die Alterungsrückstellungen.
+
Mehr Rückerstattung
Kleine Rechnungen selbst zahlen → Beitragsrückerstattung sichern.
Profi-Tipp
Lass dir ausrechnen, welches Verhältnis zwischen Selbstbeteiligung, Rückerstattung und Nettobeitrag für dich am besten ist. Für Angestellte ist weniger Selbstbehalt meist besser.
Eines von vierzig
Der ausführliche Ratgeber dazu
Dieses Kapitel fasst das Thema zusammen. Der Ratgeber geht ins Einzelne, mit Zahlen, Paragrafen und Fristen.
Zum Weiterlesen
Willst du das ganze Handbuch?
Vierzig Kapitel wie dieses, von der ersten Frage bis zum Beitrag im Alter. Ich schicke es dir zu, ohne Kosten und ohne Haken. Name und ein Weg, dich zu erreichen, genügen.