Makler & Vertreter
Wem gehört eigentlich der Rat, den du bekommst? Die wichtigste Frage vor jeder PKV-Entscheidung.
Die PKV begleitet dich
ein Leben lang.
Dann ist nicht nur entscheidend, welcher Tarif empfohlen wird – sondern wessen Interessen die Person vertritt, die ihn empfiehlt. Es gibt zwei grundverschiedene Rollen.
Der Vertreter arbeitet für eine Gesellschaft.
Der Ausschließlichkeitsvertreter vertritt den Versicherer, nicht dich. Er darf dir nur die Tarife seiner Gesellschaft anbieten.
Der Ausschließlichkeitsvertreter vermittelt einen Anbieter. Ein Mehrfachagent vermittelt einige wenige.
Rechtlich steht er auf der Seite der Gesellschaft, für die er arbeitet.
Was zu dir am besten passt, muss nicht im Regal seiner Gesellschaft liegen.
Der Makler steht rechtlich auf deiner Seite.
Er arbeitet für dich, nicht für einen Versicherer. Der Bundesgerichtshof nennt ihn den „Sachwalter des Kunden“.
Über 3.836 Volltarife, objektiv gegeneinander geprüft.
Rechtlich auf deiner Seite, und er haftet für seine Beratung.
Er begleitet dich bei Streit mit dem Versicherer, Jahre nach dem Abschluss.
Zwei Rollen, ein Unterschied.
Beides ist legitim –
aber nur einer ist dir verpflichtet.
Ein guter Vertreter kennt sein Produkt genau. Aber nur der Makler vergleicht den ganzen Markt – und steht rechtlich auf deiner Seite. Bei einer Entscheidung über Jahrzehnte ist das kein Detail.
Profi-Tipp
Ein Vertreter darf dir nur die Tarife seiner eigenen Gesellschaft anbieten. Frag deshalb jeden Berater zuerst, für wen er arbeitet. Viele Vergleiche zeigen außerdem nur den Einstiegsbeitrag. Frag, wie sich der Beitrag des Tarifs in den letzten zehn Jahren entwickelt hat. Ich bin Makler, zeige dir die Alternativen und lege dir diese Zahlen vor dem Abschluss hin.
Noch offene Fragen?
Wenn du wissen willst, was davon für deinen Fall gilt, sag Bescheid.