Die Medizininflation
Warum Beiträge steigen – in beiden Systemen. Nüchtern erklärt, ohne Ideologie.
Medizin wird teurer –
schneller als alles andere.
Die Kosten im Gesundheitswesen steigen seit Jahrzehnten stärker als die allgemeine Inflation. Treiber sind medizinischer Fortschritt, neue Therapien und die alternde Gesellschaft – weltweit, in jedem System.
Die GKV steigt nicht weniger.
Der GKV-Höchstbeitrag im Monat seit 1970, inklusive Pflege, für Kinderlose.
Der Höchstbeitrag im Monat, inklusive Pflege, für Kinderlose.
GKV-Steigerung seit 1970, so viel wie die PKV.
Der Mythos „nur die PKV wird teurer“ stimmt nicht: Über die lange Frist steigt der GKV-Höchstbeitrag genauso stark, nur leiser.
Zwei Systeme, zwei Antworten auf dieselben Kosten.
Die Kosten steigen für beide. Wie ein System damit umgeht, ist der Unterschied.
- Die Beiträge von heute bezahlen die Kosten von heute.
- Steigen die Kosten, verlagert sie einen Teil über Zuzahlungen und Leistungskürzungen auf die Kranken.
- Das trifft Alte und Kranke. Gesunde merken davon wenig.
- In jungen Jahren legt jeder Versicherte einen Teil seines Beitrags für das Alter zurück.
- Das Kapital federt die steigenden Kosten im Alter ab, für jeden Versicherten gleich.
Nicht ob, sondern
wie gut kalkuliert.
Die Kosten steigen überall, das ist Medizininflation. Aber nur die PKV hat dafür vorgesorgt: mit Alterungsrückstellungen, die jeder Versicherte selbst anspart. Was für dich zählt, ist die Beitragsstabilität deines Tarifs und sein Polster.
Profi-Tipp
Frag nicht nur nach der Beitragsstabilität, sondern auch nach der Rückstellungsquote des Versicherers. Beides entscheidet über die nächsten 30 Jahre.
Noch offene Fragen?
Wenn du wissen willst, was davon für deinen Fall gilt, sag Bescheid.