Die Selbstbeteiligung
Wie der Selbstbehalt funktioniert – und warum „weniger“ oft das bessere Geschäft ist.
Dein Anteil, dann zahlt die PKV
Die Selbstbeteiligung trägst du selbst, bevor die PKV zahlt. Im Prinzip gibt es drei Modelle.
oder 600 € im Jahr, danach erstattet die PKV
jeder Rechnung, meist bis zu einer Obergrenze im Jahr
je Behandlung oder Rezept, so bei der Continentale
Profi-Tipp
Wo tut es dir mehr weh: jetzt 20 € weniger Beitrag oder im Rentenalter 200 € mehr?
Was das Finanzamt anerkennt
PKV-Beiträge sind Vorsorgeaufwendungen – steuerlich absetzbar.
Der Anteil für die Basisabsicherung – meist rund 80 % des Beitrags – ist als Sonderausgabe absetzbar (Komfort-Leistungen & Krankentagegeld nicht).
Rechnungen, die du selbst zahlst, zählen nur als Krankheitskosten (außergewöhnliche Belastung). Und auch das erst über einem Eigenanteil, den das Finanzamt dir zumutet: 1 bis 7 % deiner Einkünfte, oft über 3.000 € im Jahr. Auch eine Beitragsrückerstattung mindert den Abzug, im Jahr ihrer Auszahlung.
Der niedrigste Beitrag kann dich am Ende mehr kosten
Ein hoher Selbstbehalt senkt den Beitrag. Aber alles, was an der Beitragshöhe hängt, schrumpft mit.
Profi-Tipp
Lass dir ausrechnen, welches Verhältnis zwischen Selbstbeteiligung, Rückerstattung und Nettobeitrag für dich am besten ist. Für Angestellte ist weniger Selbstbehalt meist besser.
Noch offene Fragen?
Wenn du wissen willst, was davon für deinen Fall gilt, sag Bescheid.